Posts Tagged ‘Terror’

Der Global-Error im Kampf gegen den Terror. Schaut mehr nach Innen!

20. November 2015

Global-Error

Blumen sind das Mittel gegen Terror,

denn Gewalt bewirkt nicht das Gewollte.

Bomben und Drohnen, ein Global-Error

Ge-walt (Komma) die =

was der Terrorist erreichen sollte.

Doch wie so oft gelingt es nicht, Gewalt friedlich zu kompensieren,

wie so oft reagieren wir – wie erwartet – mit Bombardieren.

Wir sehen durch einen roten Vorhang, wie der Terrorist die Welt,

doch wenn wir Menschen sprengen lassen, nennt man den Täter einen Held.

Wir sollten wieder lieben lernen,  ham vergessen wie man verzeiht,

der Terrorist hat dann gewonnen, wenn er den Hass in uns befreit.

Das Schlimmste am Krieg gegen den Terror, ist das Ihr’s alle wisst:

Die Drohne ist Mutter und auch Vater vom Feind, dem Terrorist!

Egal ob Christ, Jude oder Moslem, egal ob schwarz, weiß oder gelb,

wir sind alle Teil der Schöpfung, die er hochsprengt, unser Held….

Terror macht den Terroristen, denn vorher ist er nur ein Mensch,

erkenne fortan diese Wahrheit, den Terrorist in dir bekämpf!

von Carl Knüpfer

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Heute mal wieder etwas ernster mit: Schnee von Gestern, natürlich mit Vorlesung!

21. Juli 2010

Schnee von Gestern

Unglaublich Selektive Aggressoren,

führen stets Krieg für Bodenschätze,

wenn sie danach dann in der Tiefsee bohren,

bringen sie Tod, Terror und Krätze.

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Angefangen ham sie einst ganz fein,

mit etlichen Indianerstämmen,

die schoss man damals einfach klein,

und ließ dann Pferde drüber rennen.

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So entstand eine Kultur,

basierend auf dem Töten,

doch das in Gottes Namen nur,

und ohne zu erröten.

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Die Tradition vom ‚einfach nehmen’,

die pflegte man fein weiter,

und so quollen aus Staaten wie dem Jemen,

Terroristen wie aus Wunden Eiter.

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Als die gegnerischen Gotteskrieger,

dann schließlich ausholten zum Gegenschlag,

waren erst einmal die Staaten Sieger,

machten sich für den ‚Antiterror-Terror’ stark.

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Sie zerbombten ganz schnell Afghanistan,

denn dort, gäb es viele Terroristen,

manch Geologen ließ man auch hin fahr’n,

um die Bodenschätze aufzulisten.

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Um das Ganze gut zu tarnen,

griff man schnell den Nächsten an,

auch im Irak gab’s kein Erbarmen,

denn Saddam, war ein böser Mann!

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Vom CIA einst etabliert,

musste er dann wohl erst recht schnell sterben,

so hat man neuen Hass fundiert,

Ölquellen gesichert für die Erben…

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Auch heutzutage führt man Kriege,

um andre zu berauben,

doch nennt man das Ganze Ordnungsliebe,

ist’s leichter dran zu glauben!

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Im Moment – so scheint’s fast – scheitert es,

in Afghanistan und durch BP,

in Uganda macht der Terror Stress,

eine Weltmacht schmilzt dahin wie Schnee…

von Carl Knüpfer

Heute mal wieder eine Neuauflage mit Audiodatei

2. Mai 2010

Knuspertütenkinoterror

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Ein Flüstern, viel mehr ist es Anfangs nicht,

vielleicht etwas warmer Atem im Gesicht,

Popcorntüten rascheln leise,

auf eine irritierend penetrante Weise,

doch dann beginnt die volle Dröhnung,

nach nur kurzer, leiser Eingewöhnung:

Nachochips sind Knuspereien,

die stets nach Vergeltung schreien,

immer wenn’s grad spannend wird,

wird extra Käse drauf geschmiert.

Die Colabecherschnellaustrinker,

sind alle feige kleine Stinker,

ja diese Angstschweißschwerverbrecher,

schlürfen panisch leer die Becher,

machen dabei Riesenlärm,

und wünschen das sie Zwerge wärn!

Wenn dann auch noch das Licht angeht,

und der Eismann vor mir steht,

dann zögere ich erst gar nicht lange,

von wegen noch die andre Wange,

jetzt heißt es Aug um Aug, und Zahn um Zahn,

jetzt werden Trommelfelder platt gefahren!

Genüsslich lehne ich mich vor,

und Lutsch direkt hinter dem Ohr,

von so nem Popcorntüten-Lautstarkesser

und nem Nachokäse-Knusperfresser,

mit manisch aufgerissnen Augen,

an meinem Eis, ja fange an dezibelös daran zu saugen

und wenn sie schmatzendbös nach hinten gucken,

tu ich schnell so als müsst ich spucken,

und lach sie aus, wenn sie sich ducken!

von Carl Knüpfer

Und los gehts, heute mit:

22. Februar 2010

Terrordiebe

Die Audiodatei zum gleichnamigen Gedicht, zu finden in der Mediathek.

Knuspertütenkinoterror

14. Januar 2010

Knuspertütenkinoterror

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Ein Flüstern, viel mehr ist es Anfangs nicht,

vielleicht etwas warmer Atem im Gesicht,

Popcorntüten rascheln leise,

auf eine irritierend penetrante Weise,

doch dann beginnt die volle Dröhnung,

nach nur kurzer, leiser Eingewöhnung:

Nachochips sind Knuspereien,

die stets nach Vergeltung schreien,

immer wenn’s grad spannend wird,

wird extra Käse drauf geschmiert.

Die Colabecherschnellaustrinker,

sind alle feige kleine Stinker,

ja diese Angstschweißschwerverbrecher,

schlürfen panisch leer die Becher,

machen dabei Riesenlärm,

und wünschen das sie Zwerge wärn!

Wenn dann auch noch das Licht angeht,

und der Eismann vor mir steht,

dann zögere ich erst gar nicht lange,

von wegen noch die andre Wange,

jetzt heißt es Aug um Aug, und Zahn um Zahn,

jetzt werden Trommelfelder platt gefahren!

Genüsslich lehne ich mich vor,

und Lutsch direkt hinter dem Ohr,

von so nem Popcorntüten-Lautstarkesser

und nem Nachokäse-Knusperfresser,

mit manisch aufgerissnen Augen,

an meinem Eis, ja fange an dezibelös daran zu saugen

und wenn sie schmatzendbös nach hinten gucken,

tu ich schnell so als müsst ich spucken,

und lach sie aus, wenn sie sich ducken!

von Carl Knüpfer

Terrordiebe

13. Januar 2010

Terrordiebe

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Es war einst ein armes Land,

wo ein Bauer Schätze fand.

Er ahnte nicht mal was es war,

als er den Schatz dort liegen sah.

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Es sah nicht aus wie Gold und Silber,

es war nicht fest, sondern viel wilder.

Es war einfach schwarz und stank,

in einem Feuer, ward es schnell verbrand.

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Er wusste nicht wie ihm geschah,

als er plötzlich eine Flagge sah.

Sie hatte Streifen und auch Sterne,

sah ganz nett aus, aus der Ferne.

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Sie steckte mitten in den Schätzen,

drunter ein Schild, mit diesen Sätzen:

Wer dieses Öl hier einmal findet,

tut gut dran, wenn er schnell verschwindet,

wir haben es zuerst entdeckt

und hier für unsere Nation versteckt.

Liegt es auch in fremdem Land,

gehört’s doch dem, der’s als erster fand!

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Der arme Mann wurde richtig sauer,

das Land war seins, rundum ne Mauer.

Jetzt kamen einfach Fremde hin,

um ihm seinen Schatz zu stehlen,

da sah er gar keinen Sinn mehr drin

und schleppte schnell ne Kerze hin.

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Er warf sie auf das Öl im Boden,

hat sich übers Schild erhoben.

Die Flammen brannten lichterloh,

der Bauer der war richtig froh!

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Doch bald schon kamen viele Leute,

auf der Suche nach der Beute.

Sie fanden nur verkohltes Land,

dort wo sich eins das Öl befand.

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Sie befragten schnell den armen Bauern,

rissen nieder seine Mauern.

Sie brannten auch sein Häuschen nieder,

und drohten anderen, sie kämen wieder.

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Sein Sohn stand nun alleine da,

das Haus und die Familie weg,

er wusste nicht mal wo sie waren,

die Fremden hatten sie verschleppt,

und so wie es der Sohne sah,

wohl in ein Antiterrorcamp gesteckt.

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Er schaute sich nach Hilfe um,

ja er reiste ganz weit rum,

sogar mit der Eisenbahn,

bis ins ferne Afgahnistan.

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Dort traf er einen netten Mann,

der sagte, dass er helfen kann.

Der Bauer lernte von ihm schießen,

und Gott sei mächtig und erwiesen.

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Er lernte sogar Bomben bauen,

und sie in seinem Schuh verstauen.

Er lernte ferner fremde Sprachen,

und reiste schließlich in die Staaten.

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Er suchte sich ein hohes Haus,

und stellte seine Flagge drauf,

dann holte er ein Schildchen raus,

sah wie das an dem Schatze aus.

Auf dem Schilde stand geschrieben:

Ich sterb für  Gott und meine Lieben!

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Er zog sich seine Schuhe aus,

und holte schnell ne Bombe raus,

dann lief er barfuß durch die Stadt,

bis er ne Bank gefunden hat.

Er wartete auf viel Bertrieb,

ein Massaker war das was blieb.

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Noch am selben schlimmen Tag,

wurd in den Nachrichten gesagt,

Schlimm wärs gewesen, viele tot!

Die Regierung sei nicht Schuld,

man säße jetzt in einem Boot!

Gefragt sei jetzt: Geduld!

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Man holte aus zum Gegenschlag,

zerbombte manch ein armes Land,

und hängte dann im fremden Staat,

ihr ahnt’s bevor ich es verrat,

an alles Öl was man da fand,

ein Schild, wie´s einst beim Bauern stand.

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Von Carl Knüpfer