Der Mensch an sich, gefangen in Metamorphose?

Der Mensch an sich

Der Mensch an sich, ein komisch Tier,

es reift, es lernt, doch bleibt stets vier.

Wissbegierig durch die Welt,

manch eines wähnt sich gar als Held,

stets aufgeweckt und immer munter,

lebt es mit Liebe, Gier und Plunder.

Es begreift sich gleich mit Gott,

das Leben sieht es als Komplott,

ein Rätsel welch zu lösen gilt,

das Ego, bestimmt hier das Bild.

Es malt sich bunte Fantasien und schmiedet Pläne aus der Luft

es reimt und träumt und wittert schnell, des eignen Sieges Duft.

Doch zu viel malen ist gefährlich, das Bild, das wird oft zu real

und schöne Pläne und Ideen, kippen, werden radikal…

Es stört es nicht, es merkt es nicht, es lebt in seinem Bilde,

und stört man es, so sagt es sich, wir führten was im Schilde.

Wie jeder weiß ist Wissen wuchtig, vor allem zu glauben was man weiß,

doch schmeckt der Glaube auch sehr fruchtig, bleibt verdaut ja doch nur Scheiß.

Der Mensch an sich, ein komisch Tier,

es glaubt, es träumt, erwacht es HIER?

von Carl Knüpfer

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2 Antworten to “Der Mensch an sich, gefangen in Metamorphose?”

  1. Uwe Knüpfer Says:

    Vier?

    Wieso vier? Ich rätsele und rätsele, aber dazu fällt mir nichts ein. (Zu allem anderen schon.)

    Ansonsten rate ich zu kleinen orthografischen Änderungen:

    *Der Mensch an sich*

    Der Mensch an sich, ein komisch Tier,

    es reift, es lernt, doch bleibt stets vier.

    Wissbegierig durch die Welt,

    manch eines wähnt sich gar als Held,

    stets aufgeweckt und immer munter,

    lebt es mit Liebe, Gier und Plunder.

    Es begreift sich häufig gleich mit Gott,

    das Leben sieht es als Komplott,

    ein Rätsel, welch’s zu lösen gilt,

    das Ego, das bestimmt das Bild.

    Es malt sich bunte Fantasien und schmiedet Pläne aus der Luft

    es reimt und träumt und wittert schnell des eignen Sieges Duft.

    Doch zu viel malen ist gefährlich, das Bild, das wird oft zu real

    und schöne Pläne und Ideen kippen, werden radikal…

    Es stört es nicht, es merkt es nicht, es lebt in seinem Bilde,

    und stört man es, so sagt es sich, wir führten was im Schilde.

    Wie jeder weiß, ist Wissen wuchtig, vor allem zu glauben was man weiß,

    doch schmeckt der Glaube auch oft fruchtig, ist er verdaut ja doch nur Scheiß.

    Der Mensch an sich, ein komisch Tier,

    es glaubt, es träumt, erwacht es HIER?

    von Carl Knüpfer

    Und wie geht’s sonst? Was war der Anlass? Was macht Fiona? LG Uwe

    Mit freundlichen Grüßen

    *Uwe Knüpfer*

    Am 2. September 2015 um 11:09 schrieb „Schnabltir’s Blog für

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