Aus der Gebrauchslyrik, heute etwas über die Liebe:

Klappe die Elfte

.

Liebe. Das ist, so finde ich,

meistens ne schöne Sache,

sich stärkend, tröstend stützt man sich,

und die Liebe, die steht Wache.

Am Anfang ist es wild und heftig,

dann wird es langsam sanfter,

doch bleibt die Liebe dabei mächtig,

und wird – ganz langsam auch – entkrampfter.

Irgendwann kehrt der Alltag ein,

und manch einer verkennt entspannte Ruhe,

ganz egozentrisch und gemein,

für schlichtes „einfach nur verliebt Getue“.

Dabei ist doch jene stille Ruhe,

in dieser unserer lauten Welt,

das Schönste in des Schatzes Truhe,

und wer sie bringt, ein wahrer Held.

So scheitert die Liebe oft,

an dem was sie am schönsten macht,

ganz plötzlich dann und unverhofft,

hat man sie schnellstens weggeschafft.

Entspannt euch doch in Zweisamkeit,

und findet eure zweite Hälfte,

denn sonst ist Einsamkeit nicht weit,

und Liebe geht: „Klappe die Elfte!“

.

von Carl Knüpfer

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