Immer der Nase nach

Immer der Nase nach

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Es war ein schöner Freitag-Morgen,

ich stellte meine Pläne auf,

ich machte mir echt keine Sorgen,

auf mir stand gute Laune drauf.

Ich ging durch die Welt spazieren

und hörte viele Vögel twittern,

und die Wahrheit ihrer Sorgen,

ließ mich innen drin erzittern.

Ich lief durch einen Tannenwald,

und roch die Pilze, Nadeln, Pflanzen,

ich dachte mir, hier wird man alt,

doch dann, dann roch ich Wanzen.

Es war erst nur ein feiner Hauch,

von ihrem feinen Duft,

Übelkeit entstand in meinen Bauch,

dann sah ich den Schuft.

Es war ein kleines aber schönes

und knallbuntes Insekt,

das hatte mit seinem Duft obszönes

Fluchtinteresse in mir geweckt.

So lief ich also förmlich schnell

und zielstrebig nach Hause,

wickelte mich aus dem Polyesterfell,

und gönnte mir ne Pause.

So träumte ich alleine weiter,

von meiner eignen schönen Welt.

Denn die Echte, macht uns doch nur heiter,

wenn sie der Nase auch gefällt.

von Carl Knüpfer

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