Der Morgen danach

Der Morgen danach

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Die Menschheit machte sich zu Nütze,

Jahrhunderte lang die Religion zur Stütze.

Doch auf der Suche nach dem Glauben,

gelang es ihr nur sich dessen zu berauben.

Wissenschaft und Eitelkeit,

haben die Abhängigkeit geheilt.

Und so verlor die Religion

stetig ihren Sinn,

ihren allerliebsten Sohn

und schleppt sich schleichend nun dahin.

Der Mensch zeigte ob verlorner Treue,

Gelassenheit statt großer Reue.

Jetzt irrt er herum durch Zeit und Raum,

völlig verloren – wie in einem Traum –

hofft nun auf den Gott im Mensch,

im Mensch der mit sich selber kämpft.

Die Krücken – haben wir fort geschmissen,

doch der Verlust – hat ein tiefes Loch gerissen.

Doch Mensch sieht Licht am Horizont,

vom Ende bleiben wir noch verschont.

Wir spüren, wir müssen dringend erwachen,

und wissen instinktiv – wir werden es schaffen.

Aller Zweifel wird nun aus dem Weg geräumt,

denn wir haben wahrlich lange genug geträumt.

Wir sind erwacht und wie hypnotisiert,

noch ahnen wir nur was mit uns passiert,

wir wissen nun, die wahre Göttlichkeit,

ist alles und jedes was auf der Erde weilt.

Unsere Rettung ist nun nicht mehr weit,

denn sie schlummert in Natur und Natürlichkeit,

– im kleinen Rest davon, der uns noch bleibt.

von Carl Knüpfer

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