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bekannt als das gemeine Schnabeltier,
legt Eier in selbst gegrabene Höhlenkammern,
meistens drei, manchmal auch vier,
an die sich die Weibchen dann, ca. 10 Tage klammern.
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Zum Fressen taucht es gerne unter
Jagt am Grund nach Krebsen und ähnlichem Getier,
und schluckt sie oben dann schnell runter,
mit großem Mund und ner gewissen Gier
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Mit seinem großen doch gefühlsbetonten Schnabel,
sucht es den Bodengrund vorsichtig ab,
unter Steinen und versunk’nem Radel,
wird das Versteck von manchem Krebs zum Grab.
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Als allerletztes Mittel,
quasi zur Selbstverteidigung,
schleppt es unter seinem braunen Kittel,
giftige Stachel mit sich rum.
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Doch auch beim meistens lieben Platypus,
ist nur das Männchen stets bewaffnet,
dem Weibchen bleibt, nur der bekrallte Fuß,
was Gift betrifft, ist es entsaftet.
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Wissenschaftler nehmen an,
das Gift dient einzig einem Zweck,
denn die Produktion startet nur dann,
wenn man(n) des Männchens Triebe weckt.
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Das Schnabeltier ist so, in mancher Weise,
ein echtes Unikat,
und so gehen viele auf die lange Reise,
um zu sehen, was es zu bieten hat.
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Denn Beheimatet, dass ist es nur,
im Süßwasser Australiens,
dort geht es in Flussläufen auf Tour,
und meidet weise: Homo sapiens.
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von Carl Knüpfer
