Archiv für die Kategorie ‘Zoo-logisch’

Hommage an den Namensgeber!

15. Januar 2010

Ornithorhynchus anatinus

.

bekannt als das gemeine Schnabeltier,

legt Eier in selbst gegrabene Höhlenkammern,

meistens drei, manchmal auch vier,

an die sich die Weibchen dann, ca. 10 Tage klammern.

-

Zum Fressen taucht es gerne unter

Jagt am Grund nach Krebsen und ähnlichem Getier,

und schluckt sie oben dann schnell runter,

mit einer gewissen Gier.

-

Mit seinem großen doch gefühlsbetonten Schnabel,

sucht es den Bodengrund vorsichtig ab,

unter Steinen und versunknem Radel,

wird manch Versteck  zum nassen Grab.

-

Als allerletztes Mittel,

quasi zur Selbstverteidigung,

schleppt es unter seinem braunen Kittel,

giftige Stachel mit sich rum.

-

Doch auch beim meistens lieben Platypus,

ist nur das Männchen stets bewaffnet,

dem Weibchen bleibt, nur der bekrallte Fuß,

was Gift betrifft, ist es entsaftet.

-

Wissenschaftler nehmen an,

das Gift dient einzig einem Zweck,

denn die Produktion startet nur dann,

wenn man(n) des Männchens Triebe weckt.

-

Das Schnabeltier ist so, in mancher Weise,

ein echtes Unikat,

und so gehen viele auf die lange Reise,

um zu sehen, was es zu bieten hat.

-

Denn Beheimatet, dass ist es nur,

im Süßwasser Australiens,

dort geht es in Flussläufen auf Tour,

und meidet weise: Homo sapiens.

von Carl Knüpfer

Tierische Schnösel

14. Januar 2010

Tierische Schnösel

.

Schildkröten, die haben gerne,

wie andere Kriechtiere auch,

ein kleines bischen Extrawärme,

unter ihrem Bauch.

-

Frösche mögen es feucht fröhlich,

und auch jeder Salamander,

findet es völlig unmöglich,

trocken, unterm Schuh vom Wandrer.

-

Libellen fliegen ständig gerne,

in Schwindel erregend tiefem Flug,

glitzern dabei wie ferne Sterne,

doch ist das nur Lug und  Trug.

-

Giraffen mögen nichts viel lieber,

als eine kleine Nuss,

die esse ich auch mal ganz gerne,

leider oft im Überfluss.

-

Flusspferde lieben Wasserspielchen,

doch nicht in ihrem Ohr,

denn dann werden sie zu fiesen Tierchen

und du siehst dich besser vor.

-

Strauße können ganze Äpfel, glaub es oder nicht,

in einem Stück verschlingen,

doch auch auf Kot sind sie erpicht,

den muss man ihnen nicht erst bringen.

-

Schweine stehen völlig auf:

Ein frisch gemachtes Bett!

Ein Bett neben Toilettenecke,

finden sie gar nicht nett.

-

Sie wohnen in beheizten Häusern,

und kriegen stets das beste Futter,

und wenn sie sich nur leise räuspern,

kommt der Vet, sie zu bemuttern.

-

So sind die Tiere die wir pflegen,

häufig, oder vielleicht auch immer,

für uns – nicht immer – auch ein Segen,

oft wie Mensch, oder noch schlimmer?

-

Sie schmücken sich mit mancher Feder,

oder sonstigem Geschmeide,

die meisten aber tragen Leder,

auf ihrem schönen Leibe.

-

Aber jetzt ist damit hier mal Schluss,

denn langsam reichts, und sind wir ehrlich,

gibt’s nur eins was man noch sagen muß:

Sie sind verwöhnt, doch nicht gefährlich!

von Carl Knüpfer




Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.